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Reihenhäuser der Konventualinnen

Reihenhäuser der Konventualinnen
Reihenhäuser der Konventualinnen

Kurz nach der Fertigstellung der Klosterkirche bringt auch der Bau der Reihenhäuser von 1849 die Erneuerung des Klosters zum Ausdruck. Die große Detailfreude und die hohe Qualität sprechen für einen Entwurf aus den Händen des schaffensreichen Schinkelschülers Friedrich Wilhelm Buttel (1796 bis 1869), der seit 1823 als Hofbaumeister des Großherzogtums
Mecklenburg-Strelitz tätig war. Mit einer Wohnung über zwei Etagen standen den adligen Konventualinnen komfortable Appartements zur Verfügung.
Die vier Häuser bilden ein Ganzes in der Anmutung eines Herrenhauses mit Mittelrisalit, das den Damenplatz fasst und zur Straße abgrenzt.

 

Denkmalverträgliche Instandsetzung

Als erstes Bauwerk der Klosteranlage wurde das jüngste, 1849 auf der Süd-Ost-Seite des Damenplatzes errichtete Gebäude im Sommer 2001 fertig gestellt. Es hatte wie die anderen Gebäude vor allem in den jüngeren Nutzungsphasen nach 1918 und nach 1945 Veränderungen erfahren.
Im Inneren waren dies vor allem hinzugefügte Wohnungsabtrennungen, die wegen der Wohnungsnot nach den Weltkriegen eingebaut worden waren. In den Fassaden gab es einige Veränderungen und Überformungen, die das Erscheinungsbild des Backsteingebäudes stark beeinträchtigten und deshalb zurückgebaut worden sind. Um die beabsichtigte Wohnnutzung nach heutigen Wohnbedürfnissen realisieren zu können, wurden zusätzliche Wände eingebaut.