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Geschichte der Malchower Mühlen

Kurzfassung Heft 14

Autorin: Heidi Hecht

 

Dieses Heft erschien im Jahre 2017 und wurde erstmals auf dem Mühlenfest anlässlich des Deutschen Mühlentages verkauft. Die Recherchen zu dem Thema dauerten mehrere Jahre. Als Quellen nutzte ich historische Karten, die Akten des Stadtarchivs, das “Malchower Tageblatt“ von 1888 bis 1929, meine Zeitungsdokumentation sowie Fachliteratur.

 

Beginn der Geschichte mit Wassermühlen

Die Geschichte der Mühlen in unserer Umgebung begann im Mittelalter mit dem Anlegen von Wassermühlen südlich des Malchower Sees. Namentlich gab es die Bruchmühle, Grüssower Mühle, Klostermühle, Schwertfegermühle, Königsmühle, Lenzer Mühle, Walower Mühle. Die Wassermühlen waren einfache Bauwerke aus Holz und blieben nicht erhalten. Lediglich historische Karten, Flurnamen und der Klostermühlbach erinnern an ihre Existenz.

 

Windmühlen in und um Malchow

Die Windmühlen kamen im 13. Jahrhundert mit den Zisterziensermönchen nach Mecklenburg. In Malchow und den umliegenden Dörfern gab es um 1720 bereits Bockwindmühlen, um 1800 dann Holländer-Windmühlen. Als Standorte sind bekannt: der Rosinenberg auf dem Kloster, der Mühlenberg, der Schweriner Berg (Friedrich-Ebert-Straße), das Mittelfeld und der Trostberg.

Im Heft 14 wird die wechselhafte Geschichte der Windmühlen und ihrer Eigentümer ausführlich dargestellt. Umfangreiche Quellen sind vorhanden zu den Klingbergschen Mühlen (Windmühle und elektrisch betriebene Mühle), der Mühle Voß und der Stadtmühle. Die Windmühlen wurden von der technischen Entwicklung überholt.

 

Mühlen heute

Heute gibt es nur noch wenige produzierende Mühlen. Die noch erhaltenen Windmühlen auf den Hügeln prägen unsere Landschaft und sind Zeugen einer vergangenen Zeit. Die Mühle Voß sowie die Stadtmühle mit den Nebengebäuden stehen unter Denkmalschutz. Vor allem die Stadtmühle ist nach der aufwendigen Sanierung ein Wahrzeichen der Inselstadt Malchow.

 

Das Heft 14 ist im Orgelmuseum, in der Tourist-Information sowie im Stadtarchiv erhältlich.

 

Heidi Hecht

Arbeitskreis Stadtgeschichte