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Klosteranlage

Rathaus Malchow

Stadtrecht und Kirchenpatronat

Am 14. März 1235 verlieh Fürst Nikolaus I. von Werle (* um 1210; † 14. Mai 1277) der auf der Insel im Malchower See gelegenen Ortschaft das Schwerinsche Stadtrecht. Zur selben Zeit wurde auch die erste Kirche auf dem heutigen Klostergelände als einfache Feldsteinkirche
errichtet. Nikolaus II., Herr zu Werle (* vor 1275; † 18. Februar 1316) übertrug 1298 dem Kloster der Büßerinnen aus Neu-Röbel die Kirchenpatronate zu Alt- und Neu-Malchow und Lexow.
Der Orden errichtete daraufhin neben der vorgefundenen Kirche in Alt-Malchow die ersten Gebäude des heutigen Klosters.

Das Kloster Malchow

Der Überlieferung nach wurde das Kloster an seinem jetzigen Ort 1298 gegründet,
als Nonnen vom Orden der Büßerinnen aus Röbel nach Malchow übersiedelten. Während die meisten Klöster mit der Reformation aufgelöst wurden, erfuhr Malchow 1572 neben den Klöstern in Ribnitz und Dobbertin die Umwandlung in einen Stift adliger Damen. In dieser Funktion bestand es bis 1918.
Um den veränderten Wohnbedürfnissen zu entsprechen, wurde die Anlage im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und überformt. Zahlreiche bauliche Zeugnisse der vergangenen 700 Jahre blieben erhalten, so dass das ehemalige Kloster ein bedeutendes historisches Zeugnis mecklenburgischer Baukultur darstellt.

Kloster Malchow
Innenhof Kloster Malchow

Erhalt der Anlage

Die denkmalgerechte Erhaltung und Wiederbelebung des Klosters werden seit Jahren von der Stadt Malchow, in deren Besitz sich die gesamte Anlage einschließlich der Klosterkirche befindet, vorangetrieben. Auf Grund der Komplexität und des Umfanges des Vorhabens kann dieses Ziel jedoch nur Schritt für Schritt Wirklichkeit werden. In der Obhut der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurde daher die Stiftung Kloster Malchow errichtet, die es Kulturbegeisterten ermöglicht, das Vorhaben finanzkräftig zu unterstützen.
Stiftung Kloster Malchow
SEB Bonn | BLZ 380 101 11 | Konto 10 277 582 05

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